Mütter und Söhne

Söhne müssen sich von ihren Müttern abnabeln, um ihre Rolle als Mann zu finden. Wie kann eine Mutter diese schwierige und schmerzhafte Phase bewältigen? Wie gelingt es einem Sohn, gelassen damit umzugehen? Brigitte Biermann hat mit dreizehn Müttern gesprochen, Kai Biermann befragte deren Söhne: Einige haben Drogen genommen, andere sind haltlos durch die Gegend gezogen, einer ist im Knast gelandet, einer wollte sich umbringen, aber andere haben sich auch bequem im “Hotel Mama” eingerichtet. Mit all dem mussten die Mütter fertig werden, mussten lernen, die Eigenarten und oft ungewöhnlichen Lebenswege ihrer Söhne zu respektieren, sie zu lieben, ohne sie einzuengen oder sich selbst zurückzusetzen.

“In präzise eingefangener, wirklich individueller Sprache kommen nach erfrischend direkten Vorworten der Autoren stets beide Generationen zu Wort – ein reizvoller und lohnender Ansatz, ein und dieselbe Entwicklung aus zweierlei Sicht, mit ganz verschiedener Wahrnehmung für Wichtigkeit und Nichtigkeit zu erleben.” Nordkurier, 19. März 2003

“Die Autoren, selbst Journalisten, beschreiben die Schicksale einfühlsam, ohne bloßzustellen.” Gießener Allgemeine, 14. Juni 2003

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